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Datum: 19.05.2022

Stadtumbau-Ausschuss: Drei Standorte kommen für eine neue Kita in Frage

Dass eine neue Kindertagesstätte im Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen entstehen soll, ist längst gesetzt. Wo sie entstehen könnte, das erfuhren die Politiker*innen des Stadtumbau-Ausschusses in ihrer Sitzung am 18.05.22. Auch über eine VR-Experience des Buttermarktes wurde beraten.

Bild vergrößern: Der Rahmenplan-Ausschnitt zeigt das Herz des Sanierungsgebiets Krückau-Vormstegen. Drei mögliche Kita-Standorte sind eingezeichnet: Standort eins im Nordwesten, Standort 2 im Nordosten sowie Standort 3 im Süden. © Planorama, Stadt Elmshorn
Drei mögliche Kita-Standorte wurden untersucht. Als Favorit gilt Standort 1 südlich des neuen Rathauses.

Südlich des Rathauses, im Quartier südlich des Buttermarktes – oder doch im Quartier Osterfeld-Schloßstraße? Für den Neubau einer Kindertagesstätte im Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen wurden drei mögliche Standorte ausgemacht. Am Mittwoch, 18. Mai, veröffentlichte die Stadt Elmshorn nun ihre Untersuchung, an deren Ende ein Ranking dieser drei Standorte steht.

Standort 1 gilt als Favorit

Demnach eignet sich insbesondere der Standort am Rathaus für den geplanten Kita-Neubau, in dem drei Krippen- und drei Elementargruppen für insgesamt 90 Kinder Platz finden sollen. Direkt am Rathaus gelegen würde die von der Kita ausgehende Lärmbelastung die geringsten Auswirkungen auf Wohnnutzungen haben. Auch städtebaulich sei hier die beste Einbindung zu erwarten. Auch in Hinblick auf die Lärmbelastung der Kita gilt Standort 1 als Favorit: Weder die Berliner Straße noch die Bahnstrecke wirken sich hier signifikant aus.

Vierter Standort wird geprüft

Ergänzend zu den in der Sitzung präsentierten Ergebnissen soll ein weiterer Standort geprüft werden: Eine neue Kita könnte auch im Quartier am Buttermarkt entstehen. Der Dachgarten auf den dort vorgesehenen Einzelhandelsflächen ist grundsätzlich geeignet. Eine Entscheidung über den künftigen Standort soll in der kommenden Sitzung gefällt werden.

Digitaler Rundgang soll Planung verständlich machen

Die Politiker*innen berieten auch über die Entwicklung eines digitalen Rundgangs am Buttermarkt. Mit Hilfe von Virtual Reality will die Stadt Elmshorn die Planungsziele in eine begehbare 3D-Kulisse verwandeln. So sollen Planungsziele verständlich aufbereitet, insbesondere auch junge Menschen für den Stadtumbau und für die Beteiligung am Entwicklungsprozess begeistert und die informierte Diskussion über einzelne Planungsziele verstärkt werden. Zugleich soll der Rundgang auch bei Gesprächen mit Investor*innen, die nicht ortsansässig sind, eingesetzt werden. Auch dieses Thema wird in der Juni-Sitzung weiter vertieft.