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Ein Verkehrskonzept für mehr Lebensqualität

Ruhiges Wohnen im Herzen der Stadt: So lautet das Ziel des Verkehrskonzepts für Krückau-Vormstegen. Die Innenstadt wird vom Durchgangsverkehr entlastet und künftig eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität bieten.

Die Berliner Straße soll umgebaut und für den Verkehr in beide Richtungen freigegeben werden. Gemäß dem Verkehrskonzept werden die Berliner Straße, die Reichenstraße, die Hafenspange und die Schulstraße / Gerberstraße als Hauptverkehrsstraßen genutzt. So können die Straßen im inneren Sanierungsgebiet vom Verkehr entlastet werden und vor allem den Bewohner*innen des Quartiers dienen – frei vom Durchgangsverkehr. Hierfür wurde 2013 bereits die Hafenspange gebaut, die das Verkehrsaufkommen im Wedenkamp erheblich entlastet.

Apropos Entlastung: Die Straßen im Sanierungsgebiet Krückau-Vormstegen sollen zu attraktiven Quartiersstraßen umgebaut werden. Dazu gehören eine möglichst barrierefreie Gestaltung, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, der Ausbau guter Fahrradstrecken, sogenannter Velorouten, und der Einsatz hochwertiger Oberflächenbeläge. Mit der Einführung eines Tempolimits von maximal 30 Stundenkilometern in den Quartiersstraßen wird der Geräuschpegel gesenkt und die Straßen werden auch für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen attraktiv.

Die Schauenburgerstraße wird in Richtung Buttermarkt verlegt und zu einer sogenannten Kommunaltrasse umgebaut, frei für Bus-, Taxi- und Lieferverkehr. Zwei neue Verbindungen ergänzen das Wegenetz: Die Planstraße A zwischen der Straße Osterfeld und dem Buttermarkt sowie die Planstraße B zwischen der Berliner Straße und der Straße Vormstegen.

Ganz gleich, ob zu Fuß, per Fahrrad, mit dem öffentlichen Personennahverkehr oder mit dem Auto: Das Verkerskonzept soll die Belange aller Verkehrsteilnehmer*innen berücksichtigen. Daher werden auch künftig Bushaltestellen an wichtigen Knotenpunkten zu finden sein. Ein Parkraumkonzept ist in Arbeit, das Besucher*innen der Innenstadt das Finden eines Parkplatzes erleichtern soll.