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Wie können Tiefbaumaßnahmen in Kampfmittelverdachtsflächen umgesetzt werden?

Vor Tiefbaumaßnahmen muss der Bereich sondiert werden. Hierfür können verschiedene Sondiermethoden je nach Tiefe und Bodenbeschaffenheit zum Einsatz kommen. Beim Haus der Technik wurde eine Bohrlochsondierung durchgeführt. Dabei wird der gesamte Bombenhorizont untersucht. Der Bombenhorizont ist der Bereich, in dem Kampfmittel vermutet werden (in Schleswig-Holstein sind sechs Meter unter Geländeoberkante Vorschrift). Es wird ein engmaschiges Raster angelegt und Bohrungen abgeteuft, in die ein Leerrohr mit einem Sensor eingeführt wird. Wenn ein mögliches Objekt gefunden wird, wird der Bereich geöffnet und das Kampfmittel vom Kampfmittelräumdienst entschärft, geborgen und abtransportiert.