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Wird immer der gesamte Bombenhorizont auf Kampfmittel untersucht?

In sogenannten Kampfmittelverdachtsflächen besteht zunächst nur der Verdacht, dass Kampfmittel im Untergrund aufgefunden werden könnten.

Sollen Leitungen oder Kanäle im Straßenbereich verlegt werden, kann der Bombenhorizont meist nicht im Vorwege sondiert werden: Es liegen zu viele Leitungen im Weg. In diesem Fall begleiten Fachleute das Bauvorhaben („baubegleitende Sondierung) während der Boden Schritt für Schritt abgetragen wird.

Bei der Auswertung der Luftbilder kann der Kampfmittelräumdienst zudem auf sogenannte Bombenhinweispunkte stoßen. Hier besteht Handlungsbedarf und der Boden muss in jedem Falle im Bereich des Bombenhorizontes untersucht werden. Ein Bombenhinweispunkt ist im öffentlichen Bereich der Stadt Elmshorn nicht bekannt.