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Neubau Haus der Technik

Pumpwerk und Bürohaus in einem: Das Haus der Technik ist ein entscheidender Meilenstein im Elmshorner Stadtumbau. Im Mai 2021 begannen die Arbeiten am Hochbau, während die Arbeiten im Untergrund bereits abgeschlossen sind.
Bild vergrößern: Eine Frontalansicht des geplanten Haus der Technik zeigt mehrere Eingänge im Erdgeschoss, Fenster im ersten Stock sowie die Auskragung der weiteren Obergeschosse. © Hannemann & Krützfeldt Architekten + Ingenieure GmbH
Mit seiner Klinkerfassade wird das Haus der Technik zum verbindenden Element zwischen Industriekulisse und neuem Rathaus.

Büroflächen für die Stadtverwaltung

Als erstes öffentliches Gebäude im Sanierungsgebiet entsteht seit Mai 2021 das Haus der Technik als dreigeschossiges Bürogebäude mit einer Bruttogeschossfläche von 760 Quadratmetern. Die Büros sollen von Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung genutzt werden. Das Haus entsteht nach Plänen des Architekturbüros Hannemann & Krützfeldt GmbH. Mit einer ansprechenden Klinkerfassade gilt es als verbindendes Element zwischen den Industriebauten am Hafen und dem neuen, ebenfalls geklinkerten Rathaus. Die Stadt Elmshorn investiert voraussichtlich 3,48 Millionen Euro in den Hochhbau, weitere 842.000 Euro werden in die Ausstattung der Büroräume fließen.

Schlüsselelement der technischen Infrastruktur

Zugleich ist das Haus der Technik zentraler Bestandteil des Entwässerungskonzepts eines 140 Hektar großen Einzugsgebietes, das sich vom Saniergungsgebiet aus entlang der Ansgarstraße und der Ollnsstraße bis auf Höhe der Schönaich-Carolath-Straße erstreckt. Als Schöpfwerk wird es auch dann noch Regenwasser in die Krückau heben können, wenn der Tidenwasserstand hoch ist – und das mit bis zu 2000 Litern pro Sekunde. Hierfür verfügt das Haus über einen 7 Meter tiefen Keller, in dem das Niederschlagswasser zunächst gespeichert werden kann. Außerdem enthält das Haus ein Schmutzwasserpumpwerk, ein Notstromaggregat auch für das neue Rathaus sowie eine Lichtwellenleiterstatation sowie zwei Traforäume, mit denen sowohl das Schöpfwerk wie auch das neue Rathaus mit Strom versorgt werden. 5,7 Millionen Euro investierte die Stadt in Planung, Bau und Ausstattung des Technikbauwerks.